Dass jedes Unternehmen in irgendeiner Weise auf Social Media Plattformen vertreten sein sollte, brauchen wir euch vermutlich nicht mehr zu erzählen. Auch das Warum sollte jedem klar sein: Sichtbarkeit, Reichweite, Leadgenerierung und der Auf- und Ausbau einer Community sind nur einige der vielen Gründe, warum rund 90 Prozent der Unternehmen auf Social Media vertreten sind. Wie viele Social Media Plattformen es mittlerweile genau gibt, weiß vermutlich nicht einmal Mark Zuckerberg, Schätzungen gehen jedoch davon aus, dass weltweit rund 4,2 Milliarden Menschen und damit über die Hälfte der Weltbevölkerung auf mindestens einer Social Media Plattform vertreten sind.

Quelle: https://www.statista.com/statistics/272014/global-social-networks-ranked-by-number-of-users/

Quelle: https://statista.design/wp-content/uploads/2021/05/Statista-Content-Marketing-Trendstudie-2021.pdf

In Deutschland sind es rund 66 Millionen Menschen, die soziale Medien nutzen. Und das mit durchschnittlich 5,9 Accounts und täglich rund 80 Minuten Nutzungsdauer. Als Unternehmen alle Kanäle gleichzeitig und effizient zu bespielen, kann sehr aufwendig sein. Die gute Nachricht: Muss man auch gar nicht. Viel wichtiger ist es zu wissen, welche Charakteristika die einzelnen Social Media Plattformen auszeichnen, welche Zielgruppe sich wo aufhält und welches Netzwerk zu welchem Unternehmen passt. Hier ein kleiner Überblick über die acht wichtigsten Social Media Plattformen in Deutschland.

Quellen: https://www.gwi.com/reports/germany-consumers
https://datareportal.com/reports/digital-2021-germany

Facebook: Old but gold

Facebook ist ja so etwas wie die Mutter aller Social Media Plattformen. Zumindest in der Form wie wir sie heute kennen, verstehen und nutzen. Zwar gab es vorher StudiVZ, MySpace und Co., doch erst 2008 hat der Hype mit dem Eintritt von Facebook auf den deutschen Markt auch bei uns so richtig angefangen. Zunächst war die Plattform vor allem für die Vernetzung von privaten Personen gedacht, doch schon bald erkannten immer mehr Unternehmen das riesige Marketing Potenzial. Nicht zuletzt natürlich auch, weil es das Geschäftsmodell von Facebook ist, Werbefläche zur Verfügung zu stellen und der Konzern ebenjene Entwicklung gezielt vorangetrieben hat.

Mit knapp drei Milliarden Nutzer:innen ist Facebook auch heute noch das meistgenutzte soziale Medium weltweit. Rund 200 Millionen Unternehmen sind auf der Plattform vertreten. Ob Milliardenkonzern, Start-Up oder Café um die Ecke: Als Unternehmen kann man es sich nicht leisten, nicht auf Facebook zu sein. Für viele Brands ist die Facebook-Unternehmensseite der Dreh- und Angelpunkt aller Social Media Marketing Aktivitäten, um mit potenziellen Kunden und Kundinnen ins Gespräch zu kommen, eine Community zu entwickeln und wertvolle Insights über die jeweilige Zielgruppe zu generieren. Denn schon mit den vielen kostenlosen Tools, die Facebook zur Verfügung stellt, kommt man recht weit. 

Wer ist auf Facebook?

Auch wenn andere soziale Medien immer mehr im Kommen sind und Facebook von manchen Marketern als “out” angesehen wird, so ist das Potenzial weiterhin hoch. Nirgendwo sonst erreicht man als Marke potenziell so gut wie jede Zielgruppe. In Deutschland zählt das Netzwerk rund 30 Millionen Nutzer und Nutzerinnen, rund 60 Prozent der Internetnutzer:innen zwischen 16 und 64 Jahren sind mindestens ein Mal im Monat auf Facebook aktiv. Das Geschlechterverhältnis ist eigenen Angaben zufolge mit 50 Prozent Männern und 50 Prozent Frauen ausgeglichen.

Für wen eignet sich Facebook?

Grundsätzlich eignet sich Facebook für jedes Unternehmen. Wie oben erwähnt, sollte jede Brand zumindest eine Unternehmensseite führen. Facebook als Marketing Plattform eignet sich aber besonders gut für kleine und mittelständische Betriebe aus den Branchen E-Commerce, Einzelhandel, Services, Fashion und Elektronik sowie für B2B und B2C-Maßnahmen gleichermaßen.

Instagram: Die Wiege des Influencer Marketing

Auf Instagram dreht sich alles hauptsächlich um bunte Bilder und die perfekte Inszenierung? Ja. Und genau da liegt das Potenzial der Foto- und Videoplattform. Denn fast jede Zielgruppe springt zunächst auf optische Reize an. Mit ansprechenden Inhalten, dem gezielten Einsatz von Hashtags und strategischem Influencer Marketing lässt sich auf Instagram daher so einiges erreichen. Nicht umsonst sind laut Hubspot über 25 Millionen Unternehmen auf Instagram aktiv. Weltweit zählt die Plattform über eine Milliarde Nutzer und Nutzerinnen.

Auch wenn sich auf YouTube, Twitch und TikTok ebenfalls viele Influencer tummeln, so hat keine andere Plattform die Entwicklung des Influencer Marketing so stark vorangetrieben wie Instagram. Kein Wunder, dass vor allem das Thema Shopping für die Plattform selber immer mehr in den Fokus gerückt ist.

Wer ist auf Instagram?

Laut Meta, dem Mutterkonzern, zu dem auch Facebook und WhatsApp gehören, können in Deutschland rund 26 Millionen Menschen über 13 Jahren mit Werbeanzeigen auf Instagram erreicht werden. Auch auf Instagram ist das Geschlechterverhältnis nahezu ausgeglichen.

Der Großteil der Nutzer und Nutzerinnen auf Instagram ist zwischen 14 und 29 Jahre alt. Mit steigendem Alter nimmt die Nutzung ab. Bei den über 30-jährigen sind nur rund 20 Prozent auf Instagram aktiv, bei den über 50-jährigen sogar nur noch zwei Prozent.

Für wen eignet sich Instagram?

Gerade wegen der signifikanten Altersstruktur ist Instagram vor allem für Unternehmen aus dem B2C-Bereich mit dem Schwerpunkt auf Lifestyle interessant wie etwa Fashion, Food, Sport und Automobil. Kurz: Alles, was sich bildgewaltig in Szene lässt. Über die Shopping-Funktionen lassen sich außerdem Produkte und Dienstleistungen nicht nur schnell und einfach bewerben, sondern auch mit einem Klick kaufen. 

Schnell, schneller, am schnellsten: Twitter

Twitter hebt sich von den meisten anderen sozialen Medien etwas ab, da es weniger auf Fotos und Videos ausgerichtet ist, sondern auf kurze Texte und seinen Charakter über die Jahre kaum verändert hat. Obwohl die Plattform rund 211 Millionen tägliche Nutzer und Nutzerinnen zählt, wird das Potenzial, das Twitter auch für das Marketing von Unternehmen bietet, unterschätzt. 

Zwar sind die Tweets auf nur 280 Zeichen begrenzt, doch es können auch Bilder, GIFs, Links und Hashtags eingebunden werden. Gerade letztere sind auf Twitter von großer Bedeutung, um von User:innen gefunden zu werden, die euch nicht folgen. Die Microblogging-Plattform bietet außerdem wie Facebook, Instagram und Co. Business-Optionen an und ist bekannt dafür, dass sich News und Trends als erstes verbreiten

Wer ist auf Twitter?

In Deutschland haben zwar nur rund 6 Millionen Menschen eine Twitter-Account, von denen wiederum nur rund 1,4 Millionen die Plattform täglich öffnen, global betrachtet wird Twitter aber massiv genutzt: Täglich werden 500 Millionen Tweets gepostet, was etwa 6000 Tweets pro Minute entspricht.

Da rund ein Viertel der verifizierten Accounts zu Journalist:innen gehören und zudem viele Politiker:innen und sogar Regierungsoberhäupter vertreten sind, gilt Twitters Audience als gebildet und trendaffin. Bemerkenswert ist, dass über 80 Prozent der Nutzer:innen männlich sind.

Für wen eignet sich Twitter?

Bei Twitter geht es vor allem darum, Links und Informationen zu teilen, sich an Diskussionen zu beteiligen und auf tagesaktuelle Themen zu reagieren. Daher eignet sich die Plattform vor allem für Unternehmen, die sich in einem bestimmten Bereich als Experte positionieren wollen und vor allem können. Auf Twitter herrscht außerdem aufgrund der vielen kurzen Texte und dem Nachrichtencharakter eine wahnsinnig hohe Post-Dynamik, mit der man als Unternehmen erst einmal mithalten können muss, um nicht unterzugehen. Manche Unternehmen veröffentlichen bis zu zehn Beiträge pro Tag.

Richtig angestellt und mit ausreichend vielen Inhalten, kann sich jedoch genau diese Dynamik für B2C- und B2B-Unternehmen richtig lohnen, um zum Beispiel über Hashtags und Retweets organisch große Reichweiten aufzubauen und um in direkten Kontakt mit der Zielgruppe zu treten.

TikTok: Nur was für Kiddies und Gen Z? Denkste…

Der neueste heiße Shit unter den Social Media Plattformen. Galt das Videoportal früher noch als reines Teenager-Netzwerk, ist mittlerweile auch bei den grauhaarigsten Marketing-Entscheider:innen angekommen, dass TikTok in keinem Marketingmix mehr fehlen darf. Rund eine Milliarde aktive Nutzer und Nutzerinnen zählt TikTok im Monat, täglich kommen Tausende hinzu, die sich an kurzen selbstgedrehten Videos erfreuen oder selber welche drehen.

Die Inhalte auf TikTok sind weniger glattgebügelt als auf Instagram, mit der Einführung der Reels werden dieselben Videos aber mittlerweile meist auf beiden Plattformen parallel geteilt. Die Besonderheit für Unternehmen liegt auf TikTok in der Möglichkeit, auf virale Trends aufzuspringen und die Community selber zum Mitmachen zu animieren, wie etwa über sogenannte Challenges. Denn wenn ein Format oder eine Idee gut ankommt, drückt sich das nicht einfach nur in Likes und Kommentaren aus, sondern darin, wie oft sie kopiert werden.

TikTok verzeichnet außerdem so viel Bildschirmzeit wie kein anderes soziales Netzwerk. Denn im Schnitt wird die App von aktiven Nutzer:innen bis zu acht Mal am Tag geöffnet und insgesamt 52 Minuten lang verwendet. Heißt: Die Zielgruppe kann nachhaltig und mehrmals pro Tag bespielt werden.

Wer ist auf TikTok?

Weltweit zählt TikTok rund eine Milliarde Nutzer:innen. In Deutschland nutzen zwar nur rund elf Millionen Menschen die Plattform, sie wächst jedoch rasant. Früher vor allem als Teenie-Netzwerk belächelt, wird TikTok immer beliebter bei den Mitte-Zwanzigjährigen: Rund 60 Prozent der Nutzer:innen sind zwischen zehn und 29 Jahre alt. Ebenfalls rund 60 Prozent der Nutzer:inne sind außerdem weiblich.

Für wen eignet sich TikTok?

Da TikTok hauptsächlich von Jugendlichen und jungen Erwachsenen verwendet wird, ist die Plattform vor allem für Unternehmen mit junger Zielgruppe besonders relevant. Ähnlich wie auf Instagram können auf TikTok besonders Marken aus Lifestyle-Sektoren wie Fashion, Food Sport und Travel punkten. Aufgrund der jungen Audience und dem leichten Frauenüberschuss ist TikTok aber vor allem für Brands aus dem Kosmetik-Bereich wahres Zielgruppen-Gold.

Doch Achtung: Wer sich entscheidet, auf TikTok aktiv zu sein, muss eine gewisse Flexibilität mitbringen. Denn nirgendwo sonst kommen und gehen Trends so schnell wie auf TikTok. Auf diese zu reagieren und mitzumachen, erfordert Agilität und Kreativität. Also verabschiedet euch von starren langfristigen Marketingplänen.

LinkedIn: In ist, wer drin ist

Der Hidden Champion unter den sozialen Medien. Angefangen als Karriere-Netzwerk, hat sich LinkedIn mit mittlerweile über 750 Millionen Nutzer:innen weltweit zu einer der beliebtesten Social Media Plattformen entwickelt. Das drückt sich auch in der steigenden Zahl der Unternehmensaccounts aus, welche mittlerweile auf über 50 Millionen angestiegen ist. Neben der Personalsuche von Fachkräften hat LinkedIn für Unternehmen eine noch viel wichtigere Funktion: Vernetzen und Verkaufen. Und das auch noch international.

Zusätzlich bietet LinkedIn viele spannende Targeting-Möglichkeiten und Marketing Tools wie Ads, Corporate Influencer, Sponsored Posts und natürlich die Möglichkeit des direkten Social Sellings. Als berufliches soziales Netzwerk liegt der Schwerpunkt zwar klar im B2B-Bereich, doch durch die oben genannten Werbemöglichkeiten, kann LinkedIn auch für B2C Unternehmen recht spannend sein.

Wer ist auf LinkedIn?

Von den rund 750 Millionen Nutzer:innen rund um den Globus kommen rund 16 Millionen aus der DACH-Region, von denen wiederum fast die Hälfte mindestens ein Mal im Monat aktiv ist. Da sich auf LinkedIn vor allem Young Professionals und Entscheidungsträger:innen tummeln, ist die Audience außerdem überdurchschnittlich kaufkräftig und männlich geprägt. Nur rund ein Drittel der Nutzer und Nutzerinnen ist weiblich.

Für wen eignet sich LinkedIn?

LinkedIn eignet sich vor allem für B2B-Unternehmen, die ihre Produkte und Dienstleistungen in einem seriösen Umfeld anderen Marken und präsentieren möchten. Doch auch für Firmen, die Wert auf Employer Branding legen und sich in ihrer Branche als Experte positionieren wollen, ist LinkedIn das Mittel der Wahl. Doch Vorsicht! Da die LinkedIn-Community sich durch überdurchschnittlich hohe Bildungsabschlüsse auszeichnet, werden Inhalte kritischer hinterfragt als auf anderen Social Media Plattformen. Sie sollten daher eine gewisse Tiefe aufweisen und in den beruflichen Kontext der Plattform passen.

Snapchat: Totgeglaubte leben länger

Snapchat wird gerne als eine Art Vorläufer von TikTok und dem Instagram-Story-Format gesehen und hat mit deren Aufkommen massiv an Strahlkraft verloren. Dennoch sind immer noch über 300 Millionen Menschen täglich auf Snapchat aktiv, rund 13 Millionen davon im deutschsprachigen Raum.

Snapchat lebt von Fotos und kurzen Videos. Unternehmen können die Formate für sich nutzen, um zum Beispiel Einblicke in ihren Arbeitsalltag zu teilen und Brand Awareness zu erzeugen. Wie die anderen Social Media Plattformen bietet auch Snapchat mehrere Möglichkeiten, Werbung und Anzeigen zu schalten.

Wer ist auf Snapchat?

Ähnlich wie TikTok ist Snapchat vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen beliebt. Die Kern-Audience ist zwischen 14 und 29 Jahre alt. Etwa über die Hälfte der Snapchat-Nutzer:innen ist weiblich.

Für wen eignet sich Snapchat?

Die Antwort ist entsprechend einfach: Unternehmen mit einer Zielgruppe im Teenageralter wie zum Beispiel Kosmetikfirmen. Die quirlige Plattform eignet sich aber auch hervorragend, um als Arbeitgeber Nachwuchstalente zu gewinnen und ist ein absoluter Geheimtipp für alle, die der Konkurrenz ein kleines Stück voraus sein wollen: Denn da rund zwei Drittel der Snapchat-User:innen nicht auf Facebook sind, bietet die Plattform Unternehmen die Möglichkeit, noch einmal ein komplett neues Zielgruppensegment zu erreichen, welches von der Konkurrenz vermutlich vernachlässigt wird.

YouTube: Facebook dicht auf den Fersen

Bis heute dauert die Diskussion an, ob YouTube nun ein soziales Netzwerk oder eine Plattform für Videos ist. Da YouTube jedoch alle Charakteristika von sozialen Medien aufweist und die Werbemechanismen denen anderer Social Media Plattformen ähneln, zählen wir YouTube definitiv dazu. Zu diesen Charakteristika gehören etwa die Möglichkeit Kommentare zu schreiben, Inhalte zu bewerten, eigene Accounts zu erstellen, Peer-to-Peer-Kommunikation und dass es sich um von Nutzer:innen erstellte Inhalte handelt.

2005 gegründet zählt die Google-Tochter heute 2,2 Milliarden aktive Nutzer und Nutzerinnen weltweit. Für Unternehmen bietet YouTube eine tolle Plattform, um auf einem eigenen Kanal mit Storytelling zu punkten oder als Werbekunde Anzeigen zu schalten. YouTube zeichnet sich durch konstant hohe Nutzerzahlen, extreme Reichweite und mit einer durchschnittlichen täglichen Nutzung von 12 Minuten durch hohe Verweildauer aus.

Wer ist auf YouTube?

Von den 2,2 Milliarden Menschen weltweit, die YouTube nutzen, kommen rund 66 Millionen aus Deutschland. Ja, richtig gelesen. Das heißt ungefähr 77 Prozent der Deutschen nutzen YouTube zumindest selten. Hinsichtlich Reichweite liegt die Plattform in Deutschland damit sogar vor Facebook. Das Geschlechterverhältnis ist auch hier mit rund 48 Prozent weiblichen und rund 52 Prozent männlichen Nutzer:innen sehr ausgeglichen.

Für wen eignet sich YouTube?

Da die Produktion von hochwertigen Videos relativ aufwendig ist, eignet sich YouTube vor allem für Unternehmen, die eine gewisse Routine oder Expertise in der Produktion von Videos aufweisen. Nicht umsonst zählen Nachrichtensendungen und Magazine wie Galileo, Taff, Grip oder der Disney Channel in Deutschland zu den erfolgreichsten Kanälen.

Pinterest: Inspiration für die Sonnenseiten des Lebens

Auch bei Pinterest scheiden sich die Geister, ob es sich um ein soziales Netzwerk oder eine Suchmaschine handelt. Da aber auch Pinterest von User Generated Content und der Vernetzung untereinander lebt, zählen wir den Hybrid in diesem Beitrag mit auf. Auf Pinterest können Nutzer und Nutzerinnen Bilder, Videos und Grafiken hochladen und mit Text und Links versehen, andererseits die Beiträge von anderen speichern. Je öfter ein Beitrag “gepinnt” wird, umso mehr Reichweite kann er erzielen.

Das Besondere an Pinterest ist die hohe Qualität der Beiträge und dass die User:innen über den Klick auf Bilder direkt zu Unternehmens- und Kaufseiten weitergeleitet werden, womit die Plattform ein vielversprechender Traffic-Bringer sein kann. Da die Nutzer und Nutzerinnen außerdem aktiv nach schönen Dingen suchen, ist von vornerein eine gewisse Kaufbereitschaft vorhanden.

Wer ist auf Pinterest?

Weltweit zählt Pinterest rund 444 Millionen Nutzer und Nutzerinnen, die mindestens einmal im Monat aktiv sind. In Deutschland sind rund 18 Millionen Menschen auf der Plattform registriert, wobei der Großteil zwischen 18 und 44 Jahre alt ist. Über 70 Prozent der Nutzer:innen sind weiblich.

Für wen eignet sich Pinterest?

Pinterest eignet sich vor allem für Unternehmen, die auf eine weibliche Zielgruppe ausgerichtet sind und ähnlich wie bei Instagram vor allem mit visuellen Inhalten punkten können. Marken aus den Bereichen Fashion, Food und Baby sind auf Pinterest besonders erfolgreich, am beliebtesten aber ist die Nutzung, um sich Inspiration für Interior und Garten zu holen.